Analytical Reviews

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Was bezweckt Trump wirklich? Teil 2
18:53 2026-03-24 UTC--4

Wie wir bereits besprochen haben, hat Donald Trumps Krieg im Iran den Absturz seiner ohnehin nicht besonders hohen politischen Zustimmungswerte herbeigeführt, und inzwischen ist er so gut wie sicher, die Zwischenwahlen im November zu verlieren. Die Liste der „Errungenschaften“ des amerikanischen Präsidenten endet damit jedoch nicht. Noch vor etwa einem Monat freute sich Trump über die Schwäche des US-Dollars, die die US-Handelsbilanz deutlich verbessert hat. Je niedriger der Wert des US-Dollars, desto wettbewerbsfähiger werden die Produkte amerikanischer Unternehmen auf den Weltmärkten. Das ist nachvollziehbar. Die Nachfrage nach US-Waren steigt – und zwar nicht nur nach Gütern. Auch Öl und Gas werden von Amerika in Dollar verkauft, und je günstiger der Dollar ist, desto mehr Länder werden freiwillig Energie aus den USA beziehen wollen.

In den vergangenen sieben Wochen jedoch ist die US-Währung gegenüber dem Euro um 6 Cent und gegenüber dem britischen Pfund um 5 Cent gestiegen. Nimmt man eine Art langfristigen Mittelwert als Maßstab, ist der Dollar trotz all der Ereignisse des vergangenen Jahres im Vergleich zur „Vor-Trump-Ära“ nicht wesentlich günstiger. Der Markt hat sich wieder auf den Status des Dollars als „sichere Währung“ besonnen, und mit Beginn des Krieges im Nahen Osten steigt die US-Währung nicht mehr im Tagestakt, sondern im Stundentakt. Es ist deutlich geworden, dass es trotz aller Kritik am Dollar in Folge von Trumps Politik bislang keine Alternativen zur US-Währung gibt. Euro und Pfund haben erneut ihre Schwäche und ihre Abhängigkeit von externen Energieressourcen offenbart, und Bitcoin hat sich nicht als Anlage erwiesen, die den Fiat-Dollar in schwierigen Zeiten ersetzen könnte.

Daher schließe ich nicht aus, dass Trumps versöhnliche Rhetorik nicht nur auf die Stabilisierung der Ölpreise, sondern auch auf die Stabilisierung des Dollar-Wechselkurses abzielt. Bereits heute, trotz der Dementis aus dem Iran, ist das Instrument EUR/USD über die Marke von 1,16 gestiegen, und das Instrument GBP/USD hat die Marke von 1,34 überschritten. Und das nach nur einem Tag, nach nur einer versöhnlichen Aussage von Trump. Mit seinen Äußerungen zu Verhandlungen hat der US-Präsident eine wichtige Botschaft an Teheran gesendet: Er ist zu einem Waffenstillstand bereit. Ob Teheran einem Waffenstillstand zustimmen wird, ist ungewiss, aber ich glaube nicht, dass es in seinem Interesse liegt, noch mehrere Jahre lang mit mehreren Staaten Krieg zu führen. Der Iran ist auf einen langwierigen Konflikt vorbereitet, aber will er ihn auch? Wie es so schön heißt: Ein schlechter Frieden ist besser als ein guter Streit. Daher bewegt sich der Konflikt im Nahen Osten meiner Meinung nach allmählich auf eine Lösung zu. Trump hat seine gesetzten Ziele nicht erreicht, warum also den Krieg fortsetzen?

Wellenbild für EUR/USD:

Auf Grundlage der durchgeführten Analyse von EUR/USD komme ich zu dem Schluss, dass sich das Instrument weiterhin in einem Aufwärtsabschnitt des Trends befindet (unteres Bild), während es kurzfristig den Aufbau eines abwärtsgerichteten Wellenzyklus abgeschlossen hat. Da die fünfwellige Impulsstruktur vollständig ist, können meine Leser in den nächsten ein bis zwei Wochen mit einem Anstieg der Notierungen rechnen, mit Zielen im Bereich von 1,1666 und 1,1745, was den Fibonacci-Niveaus von 38,2 % und 50,0 % entspricht. Die weitere Entwicklung des Instruments hängt vollständig von den Ereignissen im Nahen Osten ab.

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Wellenbild für GBP/USD:

Das Wellenbild für das Instrument GBP/USD ist sehr komplex geworden und nur schwer zu interpretieren. Jetzt sehen wir in den Charts eine siebenwellige Abwärtsstruktur, die es in dieser Form zweifellos nicht sein kann. Höchstwahrscheinlich liegt eine Dehnung oder eine komplizierte Ausformung innerhalb einer der Wellen vor. Klarer wird das Wellenbild dadurch jedoch nicht. Wenn das Wellenbild einmal bis zur Unleserlichkeit verkompliziert wurde, kann es noch mehrfach weiter verkompliziert werden. Deshalb halte ich es für sinnvoller, sich auf das Wellenbild des Instruments EUR/USD zu stützen, das deutlich übersichtlicher erscheint. Folglich erwarte ich auch beim Pfund einen Anstieg, mit Zielen im Bereich von 1,3541 und 1,3620. Zudem darf der geopolitische Faktor nicht außer Acht gelassen werden, der beide Instrumente jederzeit in eine neue Abwärtsbewegung schicken kann.

Die wichtigsten Grundsätze meiner Analyse:

  1. Wellenstrukturen sollten einfach und klar sein. Komplexe Strukturen sind schwer aufzulösen und unterliegen häufig Veränderungen.
  2. Wenn man nicht sicher ist, was am Markt passiert, ist es besser, nicht einzusteigen.
  3. Es kann niemals 100%ige Sicherheit hinsichtlich der Bewegungsrichtung geben. Vergessen Sie nicht die Absicherung durch Stop-Loss-Orders.
  4. Wellenanalyse kann mit anderen Analyseformen und Handelsstrategien kombiniert werden.

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Foreign exchange is highly speculative and complex in nature, and may not be suitable for all investors. Forex trading may result in a substantial gain or loss. Therefore, it is not advisable to invest money you cannot afford to lose. Before using the services offered by ForexMart, please acknowledge the risks associated with forex trading. Seek independent financial advice if necessary. Please note that neither past performance nor forecasts are reliable indicators of future results.
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