Analytical Reviews

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Überblick über das Währungspaar GBP/USD. 2. April. Das Paradox des US-Dollars
22:15 2026-04-01 UTC--4

Das Währungspaar GBP/USD setzte seine Aufwärtsbewegung am Mittwoch fort, begünstigt durch die nachlassenden Spannungen rund um Iran. Donald Trump spricht seit mehr als einer Woche vom bevorstehenden Ende des Krieges im Nahen Osten und einem möglichen Deal, und gestern wurde bekannt, dass Teheran sich nun endgültig für einen Kurs der Deeskalation entschieden hat, wie der Präsident des Landes, Masoud Pezeshkian, mitteilte. Dies war tatsächlich der Hauptgrund für das Wachstum des Paares in den letzten zwei Tagen.

Natürlich darf man die steigende Inflation in Deutschland und der EU, den wahrscheinlichen Anstieg der Inflation in Großbritannien, die mögliche Straffung der Geldpolitik durch die Bank of England und die EZB sowie die Rede von Jerome Powell am Montag nicht außer Acht lassen. All diese Faktoren könnten ebenfalls Euro und Pfund stützen. Dennoch wird wohl kaum jemand bestreiten, dass der geopolitische Faktor für den Devisenmarkt weiterhin der entscheidende bleibt. Selbst jetzt, da die Lage im Nahen Osten eine reale Chance auf Befriedung bietet, bleibt die Geopolitik der Schlüsselfaktor, auch wenn ihr Einfluss auf den Markt abnimmt. Nun können Euro und Pfund Tag für Tag steigen, weil Anleger nicht mehr in den sicheren Hafen US-Dollar flüchten.

Worin besteht das Paradoxon des US-Dollars, das in der Überschrift des Artikels erwähnt wird? In den vergangenen anderthalb Monaten hat der Dollar sämtliche gegen ihn gerichteten negativen Faktoren ignoriert. Weder die trüben Konjunkturdaten von jenseits des Atlantiks, noch der „hawkishe“ Ton der Vertreter der Bank of England und der EZB, noch technische Faktoren fanden bei den Händlern Beachtung. Jetzt könnte sich die Situation spiegelbildlich wiederholen. Euro und Pfund könnten steigen, ohne dass dies durch Fundamentaldaten, Makroökonomie oder technische Analyse untermauert wird. Der Dollar könnte seine einzige Stütze verlieren, während Euro und Pfund „die Flügel ausbreiten“.

Trifft dieses Szenario zu, könnte das britische Pfund rasch und relativ mühelos zu den Jahreshochs im Bereich von 1,3600–1,3800 zurückkehren. Tatsächlich müsste es dafür nur noch um rund 300 Pips steigen. Natürlich wird dies einige Zeit in Anspruch nehmen, aber beispielsweise werden in den USA bereits in dieser Woche die Arbeitslosen- und Arbeitsmarktdaten veröffentlicht. Sollten diese erneut „atemberaubende“ Werte zeigen, dürfte der Dollar deutlich schwungvoller nachgeben.

Außerdem ist zu beachten, dass der Markt erst begonnen hat, das Deeskalationsszenario einzupreisen. Bislang gibt es weder eine Mitteilung über erfolgreiche Verhandlungen, noch einen Deal oder ein offizielles Kriegsende. Jede entsprechende Nachricht würde einen Rückgang des US-Dollars und einen Anstieg von Risikoanlagen auslösen. Kommt es also tatsächlich zu einem Ende des Krieges, wird das Währungspaar GBP/USD zahlreiche Chancen haben, schnell und ohne größere Rückschläge in den Bereich von 1,36–1,38 zurückzukehren.

Wir sind weiterhin der Ansicht, dass die Aufwärtstrends der Jahre 2022 und 2025 noch nicht abgeschlossen sind. Niemand konnte die Ereignisse im Nahen Osten im März vorhersehen, weshalb wir eine Bewegung erlebt haben, die kaum jemand erwartet hatte. In einigen Fällen hat der abrupte Anstieg des Dollars das technische Bild verzerrt, doch für das britische Pfund wirkt im Tageschart alles in etwa so wie vor einem Monat. Im Wochenchart gilt dies sogar noch stärker. Ja, das Paar hat eine stärkere Korrektur gezeigt, als zunächst angenommen, doch mehr ist es nicht.

Die durchschnittliche Volatilität des GBP/USD‑Währungspaares beträgt in den letzten 5 Handelstagen 99 Pips. Für das Pfund/US‑Dollar‑Paar gilt dieser Wert als „durchschnittlich“. Am Donnerstag, dem 2. April, erwarten wir Bewegungen innerhalb einer Spanne zwischen 1,3226 und 1,3424. Der obere Kanal der linearen Regression hat nach unten gedreht, was auf einen Trendwechsel hinweist. Der CCI‑Indikator ist zweimal in den überverkauften Bereich eingetreten und hat außerdem eine „bullische“ Divergenz ausgebildet, die erneut auf das Ende des Abwärtstrends hingewiesen hat. Allerdings ist die Geopolitik derzeit wichtiger als technische Signale.

Nächste Unterstützungsniveaus:

S1 – 1,3306

S2 – 1,3245

S3 – 1,3184

Nächste Widerstandsniveaus:

R1 – 1,3367

R2 – 1,3428

R3 – 1,3489

Handelsempfehlungen:

Das Währungspaar GBP/USD befindet sich seit eineinhalb Monaten in einem Abwärtstrend, doch seine langfristigen Perspektiven haben sich nicht verändert. Die Politik von Donald Trump wird weiterhin Druck auf die US‑Wirtschaft ausüben, daher erwarten wir im Jahr 2026 kein Wachstum der US‑Währung. Somit bleiben Long‑Positionen mit einem Ziel bei 1,3916 und darüber relevant, solange sich der Kurs über dem gleitenden Durchschnitt befindet. Befindet sich der Kurs unterhalb der Linie des gleitenden Durchschnitts, können unter Berücksichtigung geopolitischer Faktoren Short‑Positionen mit Zielen bei 1,3226 und 1,3184 in Betracht gezogen werden. In den vergangenen Wochen waren fast alle Nachrichten und Ereignisse für das britische Pfund negativ, was den Abwärtstrend verlängert hat.

Erläuterungen zu den Abbildungen:

Lineare Regressionskanäle helfen, den aktuellen Trend zu bestimmen. Sind beide in die gleiche Richtung ausgerichtet, weist dies auf einen starken Trend hin;

Die Linie des gleitenden Durchschnitts (Einstellungen 20.0, geglättet) definiert den kurzfristigen Trend und die Richtung, in die aktuell gehandelt werden sollte;

Murray‑Level sind Zielmarken für Bewegungen und Korrekturen;

Volatilitätsniveaus (rote Linien) stellen den wahrscheinlichen Kurskanal dar, in dem sich das Paar auf Basis der aktuellen Volatilitätsindikatoren am nächsten Tag voraussichtlich bewegen wird;

Ein Eintritt des CCI‑Indikators in den überverkauften Bereich (unter -250) oder in den überkauften Bereich (über +250) deutet darauf hin, dass eine Trendumkehr in die entgegengesetzte Richtung näher rückt.

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